Yin & Yang Yoga
                        


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FAQ - häufig gestellte Fragen
Hier gibt es eine Auswahl der Fragen, die am häufigsten gestellt werden. Sollte es trotzdem noch offene Fragen geben, dann bitte ich um eine Nachricht an yin-yang-yoga-wandlitz.de

Für wen ist Yoga geeignet?

Jeder kann mit Yoga beginnen. Du musst weder besonders gelenkig noch extrem sportlich sein. Wenn du deinem Körper und deinem Geist etwas Gutes tun möchtest, kann Yoga eine wunderbare Möglichkeit auf diesem Weg sein. Probiere es einfach aus.

Wie lang soll ich die Yin Yoga-Übungen halten?

Um die Wirkung auch in der Tiefe spüren zu können, halten wir die Übungen in der Regel 3 - 5 Minuten.  Einen ersten Effekt gibt es nach ca. 1,5 - 2 Minuten. Du kannst die Übungen aber auch länger halten, wenn sie deinem Körper gut bekommen. Hierbei gilt vor allem: Höre unbedingt auf die Signale deines Körpers. Dein innerer Yogalehrer hat immer oberste Priorität!
Bitte unterschätze die Wirkung der Übungen nicht. Sie sind zwar sehr sanft, jedoch aufgrund der langen Haltezeit sehr wirkungsvoll und effektiv.

Was sollte ich noch wissen, bevor ich Yin Yoga praktiziere?

Es ist wichtig, dass du während der Übungen ganz passiv bleibst und dich nicht nachzuziehst. Da die Übungen über mehrere Minuten gehalten werden, brauchst du dich nicht beeilen in die Positionen hineinzukommen. Arbeite einfach mit Hilfe der Schwerkraft. Wenn dein Körper aufgrund der längeren Haltezeit immer weicher und geschmeidiger wird, kann er wie von selbst tiefer in die Postion einsinken und zwar immer so, wie es deinem eigenen Körper gerade angepasst ist.

Was ist der Unterschied zwischen Yin Yoga & Yang Yoga?

Die Yin-Übungen zielen darauf ab, die tiefen Schichten im Körper zu erreichen. Um die Dehnung in die Faszien bringen zu können, müssen wir ganz passiv und ohne Muskelanspannung bleiben. Dazu sollte der Rücken in den Übungen möglichst gleichmäßig gebeugt und gerundet werden, der Beckenboden bleibt völlig entspannt.
Der Effekt des Yin Yoga ist umso größer, je weniger die Muskeln aufgewärmt sind. Dabei ist es wichtig, sehr vorsichtig und sanft vorzugehen und sich keinesfalls aktiv nachzuziehen, um Verletzungen zu vermeiden. Du solltest niemals von Beginn an schon an deine Grenzen gehen, sondern nur so weit dehnen, dass du immer noch das Gefühl für zusätzlichen Raum hast, der dir für die Dehnung noch offen steht. Dadurch kannst du dich immer mehr in die Übungen einsinken lassen.
Nach dem Lösen der Positionen bietet es sich an, für ein paar Atemzüge in der entspannten Rückenlage zu verweilen, um dem Effekt der Position nachzuspüren und den Körper wieder zu neutralisieren. Das Chi, die Lebensenergie, fließt nach dem Auflösen der Positionen intensiv durch den Körper hindurch. Mit etwas Übung und entsprechender Achtsamkeit wirst du dieses Gefühl deutlich wahrnehmen können.

Die Yang-Übungen setzen den Fokus auf die Kräftigung der Muskulatur und die Energetisierung des Körpers. Die Rückenmuskulatur sollte in diesen Übungen aktiviert sein, um dadurch die Wirbelsäule möglichst gerade aufzurichten. Es empfiehlt sich ebenso mit aktiviertem Beckenboden zu arbeiten, da diese Muskelaktivität Stabilität gibt und vor Verletzungen schützt.

Es ist sehr wichtig, zwischen den aktiven und passiven Übungen zu unterscheiden. Die Yin-Übungen werden ohne Muskelkraft und die Yang-Übungen mit Muskelkraft ausgeführt. Das ist kein Widerspruch in sich, sondern eine ideale Ergänzung zueinander, die sich positiv und harmonisierend auf den ganzen Körper auswirkt.

Was muss ich bei der Atmung beachten?

Die Atmung kann während der Übungen ganz natürlich ein- und ausfließen. Je ruhiger du in den passiven Übungen wirst, desto ruhiger wird auch deine Atmung werden. Wenn dein Atem in den aktiven Übungen sehr schnell wird oder du das Gefühl hast, dass du nicht mehr tief und gleichmäßig atmen kannst, dann gönne dir eine kleine Pause. Wenn die Übungen für dich noch ganz neu sind und du Schwierigkeiten damit hast, den Atem mit den Bewegungen in Einklang zu bringen, dann konzentriere Dich zunächst auf die Ausführung der Bewegungen und atme so weiter, wie es für dich passt. Wenn du zwischenatmen musst, dann mache das einfach. Lasse den Atem jedoch weiterhin voller Achtsamkeit fließen.
Bitte sei dir bewusst darüber, dass du jedes Leistungsdenken in deiner Übungspraxis außen vor lässt. Du musst dich in deiner Übungspraxis an niemandem messen. Konzentriere dich auf deinen eigenen Körper, höre auf dessen Signale und respektiere die Grenzen die er dir aufzeigt.